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FAQ

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Atemmeditation, Wahrnehmung und Kunst

… mit Angela Sauer, Pilates & Yoga Lehrerin, Liebscher & Bracht Schmerzspezialistin, Dipl. Designerin für Schmuck & Gerät

Die ORNAMENTA 2024 ist ein umfassendes Kulturprogramm in Pforzheim und der schönen Region Nordschwarzwald. In diesem Rahmen gibt es mit Angela Atemmeditationen, Hintergründe zu kreativen Prozessen und interessanten Austausch an einem ganz besonderen Ort …
… das Reuchlinhaus ist ein architektonisches Juwel und beherbergt im Rahmen der Ornamenta 2024 den Themenkreis “Inhalatorium”. In dieser Themengemeinde setzt sich die ORNAMENTA 2024 mit dem Reichtum an frischer Luft der Kurorte des Nordschwarzwalds und darüber hinaus mit dem Thema Luft auseinander. 

Das Schmuckmuseum Pforzheim zeigt die Ausstellung “Ausgesucht – von Sam Tho Duong” und die Ausstellung “Ausgeräumt” neben der ständigen historischen und ethnografischen Sammlung. 

Der Kunstverein Pforzheim zeigt die Ausstellung “Atmen & Sehen” und nähert sich dem Thema Luft in der Kunst aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei verbindet die einzelnen Arbeiten das Interesse an der Darstellbarkeit von Nichtsichtbarem wie Luft und Atmung als zugleich existenzielles Bedürfnis.

In den Atemmeditationen wird Atem und damit auch Luft erfahrbar auf individueller Ebene – zunächst auf der körperlichen Ebene und schließlich über die Wirkung auch auf der geistig-mentalen Ebene. Mehr zu den Wirkweisen des Atems, und was dieser mit kreativen Prozessen zu tun hat weiter unten …

Atem, Wahrnehmung und Kunst
mit der Pforzheim Galerie

Mittwoch, 17.07.2024 von 12:00 – ca. 12:30/45
“Lunchbreak, einfach mal durchatmen” mit Angela

Sonntag, 21.07.2024 von 17:00 – ca. 17:45 / 18:00
“Atemmeditation und Kunst” mit Angela

Sonntag, 18.08.2024 von 17:00 – ca. 17:45 / 18:00
“Atemmeditation und Kunst” mit Angela

Sonntag, 15.09.2024 von 17:00 – ca. 17:45 / 18:00
“Atemmeditation und Kunst” mit Angela

Atem, Wahrnehmung und Schmuck
mit dem Schmuckmuseum Pforzheim

Samstag, 06.07.2024 von 13:00 – 17:00
Ornamenta Fest – Informationstisch mit Angela zum Kennenlernen im Schmuckmuseum

Sonntag, 14.07.2024 von 15:00 – ca. 16:15
Atmen und Führung mit Angela in der Ausstellung “Ausgesucht – von Sam Tho Duong

Donnerstag, 01.08. –  Sonntag 04.08.2024
Yoga Retreat und Manufaktur Achtsamkeitsringe Workshop mit Angela im Schmuckmuseum Pforzheim, technischen Museum Pforzheim und im Pilates & Yoga Studio 1 – mehr Info’s hier

Sonntag, 18.08.2024 von 15:00 – ca. 16:15
Atmen und Führung mit Angela in der Ausstellung “Ausgesucht – von Sam Tho Duong

Sonntag, 01.09.2024 von 15:00 – ca. 16:15
Atmen und Führung mit Angela in der Ausstellung “Ausgesucht – von Sam Tho Duong

 

Atem, Wahrnehmung und Kunst
mit dem Kunstverein Pforzheim

Sonntag, 21.07.2024 von 18:30 – ca. 19:15/30
“Atmen und Sehen” mit Angela im Kubus, Kunstverein Pforzheim im Reuchlinhaus

Sonntag, 18.08.2024 von 18:30 – ca. 19:15/30
“Atmen und Sehen” mit Angela im Kubus, Kunstverein Pforzheim im Reuchlinhaus

Sonntag, 15.09.2024 von 18:30 – ca. 19:15/30
“Atmen und Sehen” mit Angela im Kubus, Kunstverein Pforzheim im Reuchlinhaus

Wie kommen Yoga ( Atem ), Schmuck und Kunst zusammen …

… mit Angela Sauer, Pilates & Yoga Lehrerin, Liebscher & Bracht Schmerzspezialistin, Dipl. Designerin für Schmuck & Gerät

Kunstschätze und Schmuck aus unterschiedlichsten Epochen erleben, Neugier auf die Macher und deren Geschichte erwecken.
Das ermöglichen Museen seit Jahrzehnten. Im Schmuckmuseum Pforzheim kann man Schmuckstücke sehen, die bis zu 3500 Jahre alt sind – so alt wie die ersten Artefakte, die den Mensch in einer Yoga-Sitzhaltung abbilden. Dabei ist Meditation in vielen Kulturkreisen in unterschiedlichsten Formen und Ausführungen zu finden. Die Atemübungen des Yogas sind in diesem orthodoxen Philospohiesystem ( Yoga ist keine Religion! ) eine Vorstufe des achtgliedrigen Yogawegs auf dem Weg zur Meditation und den Zustand des In-sich-Ruhens.

Auf diesem Weg gibt es an fünfter Stelle die Stufe des Zurückziehens der Sinne. Die Konzentration wird nach innen gerichtet, von der Außenwelt weg und die Sinneswahrnehmungen scheinen mehr und mehr weniger präsent … Und zugleich wird bei dem Nach-innen-Gehen, die Gedankenwelt beobachtet, möglichst ohne zu bewerten. Die Dinge “einfach” nur als das nehmen, was sie sind. Dies ist eine Übung und genau dies geschieht auch in kreativen Konzepten – die festgefahrenen Assoziationen “verschwinden lassen”, Handwerk anders und neu entdecken und so vieles mehr. 

Das Museum zeigt die Ausstellung “Ausgesucht – von Sam Tho Duong” – eine Ausstellung von zeitgenössischen Schmuckmachern, deren Motivationen und “Schmucksprache” individuell in Form, Material und Ausdruck sind. Wie und aus welchen Beweggründen heraus entsteht ein solcher Schmuck, der z. T. aus unedlen Materialien, aus Gegenständen des Alltags oder auch aus Edelmetall hergestellt wird? 

Hier findet sich die Schnittstelle, ein gemeinsamer Nenner, mit dem, was Yoga vermittelt:

Wahrnehmung, Achtsamkeit und in einen Zustand zu gehen, der neue Freiheiten eröffnet. Um in einen solchen Zustand zu kommen, können wir uns ganz bewusst mit Atemübungen und Meditationen unterstützen. Denn der Atem transportiert und leitet neben den Gasen auch Energie, bzw. er hat sogar das Potential unser Energielevel anzuheben oder auch Stress loszulassen … Altes abatmen, Neues einatmen. Er steht in unmittelbarem Zusammenhang zu unserem Geist, zu unserer Gedanken- und Empfindungsebene. Atemübungen lindern wirksamer Stress und reduzieren physiologische Erregung mehr als Achtsamkeitsübungen und das mit nur wenigen Minuten des täglichen Übens.

Der Atem ist ein Indikator und macht Aussagen über unseren Zustand und über unsere Resilienz. Und letztlich auch über unsere erworbenen Fähigkeiten mit Stress um zu gehen. Die Betrachtung des Atems und das Verständnis darüber sind dabei ein Potential, das wir nutzen können, um uns immer wieder zu uns selbst zurück zu holen.

Wenn Exponate einer Ausstellung vor dem eigenen Erfahrungshintergrund, der individuellen Rezeption ( Sinneswahrnehmung ) sowie mit der Gesamtheit aller Vorgänge der Sinneswahrnehmung, der Sensorik, zum Verweilen einladen, so geschieht eine blitzschnelle „Kommunikation“ auf der Empfindungs- und Gedankenebene. Dann berührt uns – mal mehr mal weniger – ein Ausstellungsstück …

Was, wenn wir uns zunächst tatsächlich im Raum des Museums uns selbst zuwenden und den Sinnesorganen einen Moment der Erholung gönnen, die Augen schließen, atmen, die Luft auf der Haut spüren, die Kleidung auf der Haut spüren … ?  Was wenn wir vor dem Betrachten der Exponate eine Art „Sinnesreinigung“ durchführen? Wenn wir wie beim Hände waschen, die unsichtbaren und nicht fühlbaren Dinge des Alltags oder auch unserer Emotionsebene über die bewusste Atmung loslassen werden wir in eine „andere“ Energie kommen. 

Ich freue mich auf’s gemeinsame Atmen, Schmuck + Kunst-Betrachten!
Angela Sauer